Matira Magazin Wildlife

Lang leben die Geier!

Whitleyaward: Das Serengeti-Mara-Ökosystem ist bekannt für seine artenreiche Tierwelt: Löwen, Elefanten, Gnus, Zebras und Giraffen. Um sie alle miteinander im Gleichgewicht zu halten gibt es einen übersehenen Wächter in der Savanne: die Geier, welche sechs bedrohte Arten umfassen, von denen vier vorm Aussterben bedroht sind. Diese „Reinigungscrew“ ist maßgebend für die Gesundheit und Hygiene des Ökosystems der Savanne. Die Aasfresser, welche lokal als „Serengeti-Reiniger“ bezeichnet werden, fressen verrottete Kadaver und verhindern so die Ausbreitung von Krankheiten. Aber der tatsächliche Nutzen der Geier wurde leider erst verstanden, als sie begannen zu verschwinden.
Die ostafrikanischen Geier, die in 30 Jahren einen
drastischen Rückgang von über 70% erlitten, sind Kollateralschäden im Krieg zwischen Viehzüchtern und Räubern. Als Vergeltungsmaßnahme für den Verlust von Nutztieren an Großkatzen griffen die Bauern zur Vergiftung von Schlachtkörpern zurück in der Hoffnung, die Zahl der Raubtiere dadurch zu verringern. Das damit auch verbundene unbedachte Töten von Geiern war katastrophal mit Auswirkungen, die sich nun im gesamten Ökosystem widerspiegeln.


Um
geben von Raubvögeln, tauschte Munir Virani seine frühen CricketingAmbitionen für den Kampf um das Überleben der Geier ein. Er leitet jetzt das hier benannte Afrika-Programm des Peregrine Fund. Sein erfolgreiches Projekt zur Verringerung der Geiervergiftung durch die Einbeziehung von Gemeinschaften bei den Masai ließ die Fälle im Jahr 2016 um fast 50% schrumpfen – und jetzt ist er bereit das Projekt zu vergrößern und dem gefährdeten Ökosystem maßgebend auf die Beine zu helfen.

Quelle: https://whitleyaward.org/winners/game-of-poisons-a-strategy-to-save-kenyas-threatened-vultures/

Das Matira-Team unterstützt seit vielen Jahren die Arbeiten des Peregrine Fund und ist Stolz auf den Erfolg Munirs, der längst ein Teil und guter Freund von Matira geworden ist. Wir hoffen der Vergiftung der Wildtiere ein rasches Ende bereiten zu können, und das Gleichgewicht der Maasai Mara wierderherstellen zu können.

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